Knusprige Bratkartoffeln: 5 Fehler, die fast jeder macht
Warum Bratkartoffeln oft matschig werden und mit welchen einfachen Tricks sie goldbraun und extrem kross gelingen.
Warum Bratkartoffeln oft matschig werden und mit welchen einfachen Tricks sie goldbraun und extrem kross gelingen.
Bratkartoffeln gehören zu den beliebtesten Beilagen der deutschen Küche. Doch in der heimischen Pfanne enden sie leider oft als blasse, matschige oder teilweise verbrannte Kartoffelmasse.
Damit Bratkartoffeln außen eine goldbraune Kruste entwickeln und innen schön mehlung-weich bleiben, gilt es, fünf klassische Fehler konsequent zu vermeiden.
Verwende ausschließlich festkochende Kartoffeln (z. B. Sieglinde, Linda oder Cilena). Mehligkochende Kartoffeln zerfallen beim Braten in der Pfanne sofort.
Pellkartoffeln am Vortag kochen und über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen. Dadurch bildet sich sogenannte resistente Stärke, die Kartoffeln werden stabiler und nehmen beim Braten weniger Fett auf.
Butter brennt bei den erforderlichen hohen Temperaturen sofort an! Verwende Griebenschmalz, Butterschmalz oder geklärte Butter. Sie halten hoher Hitze stand und bringen fantastischen Geschmack.
Gib die Kartoffelscheiben nebeneinander in die heiße Pfanne. Lasse sie für 3–4 Minuten unberührt braten, bis sich auf der Unterseite eine braune Kruste gebildet hat. Erst dann wenden!
Wer Zwiebeln und Speck von Anfang an mit den Kartoffeln brät, hat am Ende verbrannte, schwarze Zwiebelstückchen. Zwiebeln und Speck in einer separaten Pfanne andünsten und erst 5 Minuten vor Ende unter die Kartoffeln mischen.